Historische Informationen über Wärmeflaschen

Neben Wärmesteinen und Wärmepfannen, die hauptsächlich im Schlafzimmer zum Einsatz kamen, verwendeten die Menschen in früheren Zeiten auch Fußwärmer aus Ton und Metall sowie Fußwärmebänke. Diese wurden mit glühenden Kohlen befüllt und gaben die Hitze vorwiegend in der Küche ab, die in früheren Zeiten in der Regel nicht beheizt war. Wärmespender aus alter Zeit sind sowohl in sehr schlichten Formen als auch mit unterschiedlichen Verzierungen vorhanden. Besonders zur Zeit des Barock wurden auch Wärmepfannen und Wärmeflaschen reichhaltig verziert.

Auch heute werden in Nepal noch Glutsteine und Glutbehälter für die Erzeugung von Wärme benutzt. Die Fähigkeit eines Ziegelsteins, als Wärmestein zu fungieren, machen sich manche Camper jetzt noch zu Nutze. Wärmepfannen sind nicht nur in Museen, sondern auch in vielen Häusern als Wanddekoration zu finden.

Die moderne Form der Wärmflasche wurde in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt, als sie erstmals aus Gummi hergestellt. wurde. Seitdem hat die Entwicklung der Wärmflasche rasante Fortschritte gemacht, sodass sie heute überwiegend aus gut wärmeisolierenden und auslaufsicheren Kunststoffen hergestellt wird. Es gibt Alternativprodukte, die teilweise wie die elektrische Heizdecke als Nachfolger der Wärmeflasche gefeiert wurden, diese aber nicht vom Markt verdrängen konnten.

Auch die seit einigen Jahren beliebten Handwärmer lassen sich als moderne Nachfolgeprodukte der Wärmesteine verstehen. Zudem finden sich im Internet auf Versteigerungsseiten und bei Verkaufsseiten für alternative Produkte unzählige aktuelle Angebote für moderne Wärmesteine. Diese finden nicht nur für die Erwärmung menschlicher Gliedmaßen Verwendung, sondern werden auch zum Zwecke der Temperaturregelung in Aquarien eingesetzt. Produkte zur Erwärmung des Bettes wurden historisch auch in den deutschen Nachbarländern verwendet. Im Niederländischen weisen die beiden Begriffe warmwaterkruik und bedkruik in der Gegenwartssprache auf historische Wärmflaschen aus Porzellan hin.

 

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